Mit der Vespa nach Südtirol
1000 Kilometer Asphalt und Natur. Die Strecke nach Südtirol ist nicht Vespa-Typisch jedoch verstecken sich unzählige Sehenswürdigkeiten und Aussichten auf der Strecke nach Bozen.
Im Sommer 2006 starteten wir ohne viel zu planen (es sollte ein Abenteuer werden) von St. Marein bei Graz über die Weinebene – Velden – Spittal – Lesachtal (Europas naturbelassenstes Urlaubsparadies)  – Sillian – Italien – Sterzing – Bozen.
Kein Reisebüro-Urlaub sonder eine Survival-Urlaub nach dem Motto: Ankommen - so Gott es will. Wir fieberten mit unseren 5-Liter Tanks von Tankstelle zu Tankstelle, dongelten zwischen 40-Tonner und schliefen zwischen Luxus und Zelt.  500 Kilometer begleitete uns Sommer, Sonne und Hitze. Die heiße Luft im Gesicht brachte fast keine Abkühlung, deshalb nutzten wir immer wieder einige Stunden zum Baden. Also erreichten wir nach 3 gemütlichen Tagen Bozen. Unser Gedanke: „Der Weg ist das Ziel“Â
In Bozen angekommen zeigte sich das Wetter von der anderen Seite. Dunkle Wolken, Blitze, Regen und nur mehr 12 Grad. Im Luxus-Hotel in Bozen sagten wir uns „Super Abkühlung – morgen is eh wieder schön“. Nix da. Die Regenzeit hat begonnen.
Eher unwillig packten wir unsere Sachen und traten die nächsten ungemütlichen 500 Kilometer Richtung Heimat an.
In nur 5 Stunden bei durchschnittlichen 10 Grad und Dauerregen fuhren wir bis Spittal a. d. Drau zurück und hofften am nächsten Tag wenigstens ohne Regen weiterfahren zu können.
Wieder einmal getäuscht – noch mehr Regen - noch kühler. Über die Weinebene fuhren wir im Blindflug – vor lauter Nebel waren keine 2 Meter zu sehen. Zu Hause angekommen, fuhren wir sofort Richtung Sauna. Was soll ich sagen „Immer wieder“!
Leider haben wir von der Heimfahrt keine Fotos…
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