Tour Kalte Kuchl der Vespapiloten
Diese Ausfahrt lässt sich ganz einfach mit drei Worten beschreiben: Es war GEIL!!
Los ging es um 10:00 Uhr. Insgesamt 14 Roller machten sich auf die lange Reise: Von feinen Alt-Vespen wie Gran Turismo, Sprint Veloce und GTR über die neueren, vertreten durch PX und erstmalig Gerhards neue Cosa, bis hin zur neuen Vespa-Generation wie GTV und GTS. Ebenfalls wieder mit von der Partie: Scooby Doris mit ihrem Burgman.
Eigentlich konnte nichts mehr schief gehen. Nur das prognostizierte Schönwetter ließ etwas länger auf sich warten. Dementsprechend herbstlich präsentierten sich die Temperaturen insbesondere über den Hals – den uns die liebe Straßenmeisterei zu allem Überfluss auch noch heftig mit Rollsplit versalzen hat – und den Rohrer Sattel.
Dafür war's in der Kalten Kuchl relativ ruhig: Verhältnismäßig wenige Motorradfahrer hatten sich am Vormittag hierher „verirrt“ und wir konnten die Strecke in vollen Zügen genießen.
Da Tankstellen auf unserer Strecke äußerst dünn gesät waren, legten wir in St. Aegyd am Neuwalde bereits den zweiten Tankstopp ein. Danach ging es zum Mittagessen ins Gasthaus Gnedt in Kernhof, wo wir ausgezeichnet schmausten – abgesehen von Roberts eher tennisballartigem Semmelknödel, der jedoch sofort anstandslos von der Küche ausgetauscht wurde.
Frisch gestärkt ging es Richtung Steiermark. Die malerische Strecke führte uns entlang der Mürz bis Kapellen. Hier bogen wir links Richtung Preiner Gscheid ab, wo unser Abstecher in die grüne Mark endete.
Kurvenhatz
Das Preiner Gscheid nutzten dann einige für eine flotte Abfahrt. Heinz versemmelte dabei zwei Kurven – tja, da heißt's wohl üben, üben, üben
In Hirschwang bogen wir ins Höllental ab. Diese Strecke durch die Schluchten zwischen Rax und Schneeberg ist wirklich beeindruckend. Kurz vor Schwarzau ging's ab ins Klostertal – mit seinen sanften grünen Hügeln landschaftliches Kontrastprogramm. Die Straße mündet vor Gutenstein wieder in die Gutensteiner Bundesstraße.
Nach diesen 100 anspruchsvollen Kilometern hatten wir uns unsere Pause im Café Sand redlich verdient. Hier beschlossen wir auch, uns den Rollsplit über den Hals kein zweites Mal zu geben, und änderten kurzer Hand die Route. Wir folgten der Gutensteiner Bundesstraße bis Markt Piesting und bogen hier Richtung Hernstein ab. Über Berndorf ging's zurück nach Baden, wo wir um 19:00 Uhr ankamen.
Fazit: Diese Route ist wirklich der Hammer. Und mit dieser knapp 240 Kilometer langen Tour haben auch die Oldtimer unter den Vespen ihre Standfestigkeit eindrucksvoll bewiesen. Ein Dank an alle, die uns begleitet haben. Es war eine super Ausfahrt, die wir im nächsten Jahr gerne wiederholen.
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