Vespa Montlhery `50
Um dem Vespa-Image mehr Sportlichkeit zu verleihen, widmete sich Piaggio diversen Rekordversuchen. Zudem hoffte er, die glorreiche Vorkriegszeit wieder aufleben lassen zu können. Auf der französischen Rennstrecke Montlhery stellten am 7.April 1950 drei Vespa-Fahrer in zehn aufeinander folgenden Stunden 17 Weltrekorde auf: über eine Stunde mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 134,0 km/h, über 100 Meilen mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 129,7 km/h, über 500 Meilen mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 123,9 km/h, über 1.000 Kilometer mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 124,3 km/h und über 10 Stunden, in denen die Vespa 1.049 Kilometer zurücklegte.
Auf einer aerodynamisch optimierten Vespa, die dem 125er-Modell mit Alu-Chassis aus dem Jahr 1949 sehr ähnlich war, glänzte besonders Dino Mazzoncini bei Rundstreckenwettbewerben. Vor allem das Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Vespa und Lambretta, das auf der Genoa-Rennstrecke (Corso Italia) stattfand, bleibt dank des Sieges der Vespa in Erinnerung.




